Funktionsintegration Durch Sensorik-Anbindung

Mit Hart-Weich-verbunden

Lab-on-a-chip-system
Additiv gefertigte Klammerprothese im Edelstahl-Pulverbett

Lab-on-a-Chip(LOC)-Systeme ermöglichen durch ihren hohen Grad an Integration, Miniaturisierung und Automatisierung das Realisieren komplexer Abläufe mit minimalem technischem und personellem Aufwand. Sie zeichnen sich durch geringe Investitions- und Betriebskosten, eine sehr kompakte Bauweise und einfaches Handling aus. Dies erlaubt den mobilen Einsatz vor Ort. Das Potential von LOC-Systemen wächst in vielen Bereichen der Biotechnologie und Medizintechnik wie der Point-of-Care-Diagnostik /Pandemiebekämpfung, der Wirkstoffforschung und –entwicklung, der individuellen Medizin sowie der tierversuchsfreien Substanztestung. Das Projektziel ist die Entwicklung einer Prozesskette damit filigrane Halbleiter-Sensorik direkt, biokompatibel und fluidisch dicht in LOC-Systeme integriert werden kann (Abb. 1). Praxispartner: Fraunhofer IWS, Universitätsklinik Dresden(Nephrologie), Universitätsklinik Leipzig (Institut für Laboratoriumsmedizin, Klinische Chemie und Molekulare Diagnostik)

Lab-on-a-Chip-System mit gedruckten Fluidik-Ports und integriertem Halbleitersensor.

Abb. 1. Lab-on-a-Chip-System mit gedruckten Fluidik-Ports und integriertem Halbleitersensor.

Abb. 2. Lab-on-a-Chip-System