Eigenschaftsverbesserungen

Durch Faserverstärkten 3D-Druck

Verarbeitung von langfaserverstärkten Granulaten mittels additiver Fertigung
Verarbeitung von langfaserverstärkten Granulaten

Das am Fraunhofer IWU entwickelte High-Speed 3D-Druckverfahren SEAM (Screw Extrusion Additiv Manufacturing) zeichnet sich durch eine extrem gesteigerte Prozessgeschwindigkeit bei der Verarbeitung von günstigen Standard-Kunststoffgranulat aus.

Zur additiven Herstellung von lastpfadangepassten hoch belastbarer Strukturbauteilen ist die Erweiterung des Verfahrens zur Verarbeitung von langfaserverstärkten Granulaten (LFT) sowie dem Bedrucken von eingelegten Endlosfaserhalbzeugen zu einem Sandwichverbund oder lokale Verstärkung vorgesehen. Dabei ist die Technologie bezüglich der Verarbeitung LFT-Granulaten anzupassen. Bei Bedruckten von eingelegten Halbzeugen sind der Prozessablauf von Einlegen, Krümmen, Fixieren und Vorwärmen der vorgefertigten Faserhalbzeuge sowie der auch im 5-Achse möglich 3D-Druck von gitterartigen Strukturen zu entwickeln. Eine hohe Haftung der Verbundpartner für die maximale Ausnutzung der Materialeigenschaften soll dabei optimiert und auf konkrete Anwendungsfälle aus der Medizintechnik übertragen werden.